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Samstag, Jänner 08, 2005




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christina n.
samstag nachmittag
mit dem 38 A auf den kahlenberg (ehemals sauberg) rauffahren - von der terasse der hotelruine (die ich übrigens nicht so häßlich finde) auf wien runterschaun, dann via stadtwanderweg 1a rüberspazieren auf den leopoldsberg mit schönem ausblick auf die donau und auf die weinhügel überm kahlenbergdorf. vor allem am späten nachmittag, wenn sich im sonnenuntergang der himmel rot färbt. runterspazieren und im kahlenbergdorf im gasthaus ein riesieges "kleines schnitzel" essen und neben der donau dann nach nußdorf reinspazieren - zum D-wagen. gestern gemacht, heute kribbelige beine vom steilen bergabgehen. kann ich nur empfehlen.
09:02 CET
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Freitag, Jänner 07, 2005




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makotter
Silbernes Krauthappel
Weil es ziemlich genau ein Vierteljahrhundert her und sowieso gerade Saison ist, gibt's hier zwei späte Duo-Klassiker von Dieter Moebius und Conny Plank of Harmonia- and Cluster-Fame. Mit "Rastakrautpasta" von 1980 und "Material" von 1981 wurden zwei Ambient-Kraut-Monster geschaffen, die zumindest stellenweise ausgesprochen heutig klingen. Cans Holger Csukay veredelt Rastakrautpasta mit seinem Dub-Bass, in Tollkühn wird dafür Frickelelektronik mit analogen Mitteln (Tixo!) vorweggenommen. Und zum Conditionierer mit seinem Zwei-Akkord-Gehopse dürfte auch heuer ins neue Jahr getanzt werden.
Ein Gastposting von sebastianb

play Moebius Plank - 2 Tracks von "Rastakrautpasta" (1980)
play Moebius Plank - 2 Tracks von "Material" (1981)
15:46 CET
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Donnerstag, Jänner 06, 2005




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christina n.
dérive # 18
kaum zu glauben, wie die zeit vergeht - mittlerweile ist dérive - zeitschrift für stadtforschung - 18 ausgaben und 4einhalb jahre alt. das neue heft ist eine art sampler-ausgabe, die sehr unterschiedliche blicke auf den kosmos stadt wirft. für mich besonders interessant der artikel von angelika psenner über den parterre (als verkaufslokal oder als wohnung - wie in meinem fall) und die wechselwirkung zwischen eben dieser bodennahen lage und dem straßenraum - im sommer können mich die zb die passantInnen beim frühstücken sehen, wenn ich das fenster offen habe. da der parterre in wien aufgrund seiner schlechten lichtverhältnisse (die sonne seh ich nur, wenn sie sich im haus gegenüber spiegelt) äußerst unattraktiv ist - werden immer mehr kleingaragen in die häuser gegraben. ich mag meine parterrewohnung eigentlich sehr gerne, die vor allem in der wärmeren jahreszeit so eine tür nach draußen ist, wo der kellner vom wirtshaus manchmal gelangweilt rumleht, oder die emma-frau eine tschickt.....
17:07 CET
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makotter
Jake Fairley - jetzt mit 50% mehr Rotz-Appeal
Nachdem diese Woche mit Misc., dB und Basteroid schon 3 mal technogepumpert wurde, möge der Wahlberliner aus Toronto Jake Fairley den Takt voll machen. Nach Minimal-Tracks mit hoher Oktanzahl, ist der Longplayer Touch Not The Cat nun extrem rockig, punkig, rotzig. Dreckige Snare gibt es da genauso wie digitale Gitarrenfeedbacks und effektierten Gesang. Jede Nummer auf dem Album ein gewaltiger Tanzkracher.

play Jake Fairley - 4 Tracks von "Touch Not The Cat"
13:05 CET
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Mittwoch, Jänner 05, 2005




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koal
wieder im afrogermanischen widerschein
wenn es momentan musik gibt, die den begriff EuroRanch auf seinen besten nenner bringt, dann ist sie nicht von acid pauli, sondern von michaela melian und deren wunderbarem album baden-baden. wie da mit ein paar gitarrenzupfern - die noch dazu ein uraltes liedl zitieren - alle prärien und mit einem harmlosen spieldosenwagner alle kunstmusiken über den houseboden gewischt werden und bezüge aus allen ecken und enden mindestens dreier kontinente aufstöbern ist für sich schon bemerkenswert. damit aber nicht nur die popdiskursisten ihre freude haben, ist die musik, die melian und ihr fskkollege carl oesterhelt ursprünglich für diverse ausstellungen gemacht haben, ganz einfach wunderschön und wunderschön einfach: vier viertel, ein wenig bass und ein paar kinderliedmelodien. was will man mehr zum tanzkaffee?

play michaela melian - 4 tracks von "baden-baden"
21:45 CET
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christina n.
tanzen und post-tanzen
einer meiner derzeitigen lieblingsmusiker ist Robert Wyatt wobei ich ihn mehr als 10 jahren nach christoph kurzman und den extended versions erst so langsam für mich entdecke. hier mit Alliance vom 1986 erschienen album Old Rottenhat, das in der regierungszeit m. thatchers aus einer kämpferisch linken perspektive geschrieben wurde, ohne darauf zu vergessen, wunderbare musik zu machen.

play Robert Wyatt - Alliance
13:07 CET
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Dienstag, Jänner 04, 2005




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koal
abtanzen
scheint eine technowoche zu werden. am donnerstag geht recorder nr. 3 als ekh soli mit nin com poop über die fluc mensa bühne und morgen fegt ebenda sebastian riedl aka basteroid bei vortex den tanzboden mit seinem hübsch minimalistischen umzack gesäge, das er an manchen stellen mit - für meinen geschmack - ein wenig sehr viel delay zur großweltraumdiscokugel aufbläst. live mit viel rosa rauch, hoffe ich.
fluc mensa, 1020 wien, praterstern, nebst fahrradunterführung, mi 5.1., 22:00, do 6.1., 22:30

play basteroid - 2 tracks von "reaching betriebstemperatur"
18:36 CET
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makotter
Oh, my Deer!
Gäbe es Menschen in Süddeutschland, die von der Liebe zu dem Platz auf der Welt wo sie herkommen genauso geprägt wären wie von der Sehnsucht, auf den Wellen vor der Küste Kaliforniens zu reiten, und wenn diese Leute weiters versuchen würden, diesen stilistischen Konflikt musikalisch zu verarbeiten, dann würden sie vielleicht einen Bandnamen wie Leopold Kraus Wellenkapelle wählen und ihre Musik Black Forest Surf nennen. Tatsächlich gibt es diese Band, deren Musik ein saftiger Grenardiermarsch aus Instrumental Surf und Beat, abgeschmeckt mit augenzwinkernder Waidmannsromantik, ist. Im Dezember 2004 kam auf dem deutschen Kamikaze Label ihr zweites Album 15 Black Forest Surf Originals heraus, welches musikalisch etwas hinter dem Erstling Schwarzwaldfieber von 2002 zurücksteht.
Ein Gastposting von christian

play Leopold Kraus Wellenkapelle - 3 Tracks von "Schwarzwaldfiber" (02)
play Leopold Kraus Wellenkapelle - 3 Tracks von "15 Black Forest Surf Originals" (04)
10:49 CET
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snivlem
einkaufsmusik
na endlich, weihnachten samt verwandter kekse sind vorrüber, jetzt können wir uns genüsslich dem ausklang des winters widmen, rausverkauf!!! eine wunderbare unterstützung liefert uns dabei das grazer radiokollektiv endlich katzenersatz - wurstenden 14,90
mit ihrer im letzten jahr erschienen doppel-cd versandhauskatalogprogrammusik (niesom008). grundstein für diese ansammlung unterschiedlichster lofi klangperlen, war dabei ein ausstellungsbeitrag mit dem namen diensleistung und hilfestellung wobei "mittels bestellkarte einen oder mehrere artikel aus einem versandhauskatalog zu ordern, um selbige/n, als musikalisches werk umgesetzt, von ekw14,90 zum selbstkostenpreis zugesandt zu bekommen". das ergebnis bringt u.a. stretch-shirts zum wackeln und schutzhüllen zum vibrieren (fennesz können sie uns hören?). als besondere draufgabe dieses spasskapitalistischen machwerks vereint cd2 diverse remixes von marek, w. wiesbauer, b.fleischmann u.v.a. tja, das wäre ein geschenk gewesen...

play katzenersatz - wurstenden 14,90 - 8 lieder von "versandhauskatalogprogrammusik"
10:06 CET
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Montag, Jänner 03, 2005




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koal
bp klck bp jzz
nicht nur beim guten makotter sammelt sich das unbeschriebene, und welch schöner zufall: der klub beton naht und hat sich wieder einen weltberühmten gastdj gekeilt. weltberühmt in deutschland und im wire, in polen und überhaupt ist daniel bemberger nicht zuletzt seit erscheinen seines albums peron, mit musik aus durch diverse frickelmühlen gedrehten jazzzitaten und lärmpartikelchen, ganz in der tradition eines jan jelinek, z.b., und immer brav zusammengehalten von einem steten 4/4bumps. schöne betonmusik für so um 23:00, ehe es brutal wird ...

play db - 3 tracks von "peron"
14:34 CET
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makotter
When it comes to the Crunch ...
Da ist noch einiges aufzuarbeiten aus dem alten Jahr. Auch musikalisch. Ich fang mal beim Gepumpere an: Das deutsche Duo Christopher Bleckmann & Hannes Wenner sind Misc. und haben im Oktober das Album Crunch Time auf Sender veröffentlicht. Klare vier Viertel Angelegenheit mit drallen Bässen, swingenden Techno Beats und abstrakten Acid- und Maschinen-Sounds. Haut gut rein.

play Misc. - 4 Tracks von "Crunch Time"
00:10 CET
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