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EuroRanch 3.0 music related weblog and sounds |
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posted by makotter |
Ich, Ich, Ich und noch einmal Ich!
Wenn schon direkt darunter Magnetic Fields für einen Verweis herhalten müssen, möge auch gleich das neue Album I vorgestellt werden. Geht es bei 69 Lovesongs noch ausschließlich um die Liebe, behandelt Stephin Merritt diesmal äh ... die Liebe. Freilich als etwas Schmerzhaftes, Enttäuschendes, Schwermütiges. Anstrengend, diese Liebe. Möglicherweise ein gutes Zeichen für ADLL, dass Magnetic Fields nun auf einem Major produzieren, die Songs aber noch immer schön, nostalgisch und wehmütig mit Cello, Banjogezupfe, Klavier und elektrischer Sitar gespielt sind. Magnetic Fields - 4 Tracks von "I" |
15:42 CET |
posted by koal |
perfect teen
ich seh sie täglich in großen haufen, die, von denen aber das leben lebt da singen. und obwohl das schöne booklet nur den mädels platz gibt: so sehen sie aus, so sind sie, und sie würden sofort die flucht ergreifen ob dieser historisch durchtrainierten musiken und wundersamen harmoniegesänge. aber dem herrn lehrer gefällts, dieses hochglanzbild des fehlerhaften. wer querverweise mag - ich musste als erstes an magnetic fields denken - lese bei der presse nach, ich sag nur: schön, wie schleißig fräulein pop hier wieder mal geschminkt ist. aber das leben lebt - 3 tracks von "perfect teen" |
19:17 CET |
posted by makotter |
Tanz den Maschinismus
Mitte der Neunziger gründeten Hartmut Lehner und Ralf Reiter in Wien Sowjet. Unter diesem Namen releasten sie auf Clemens Neufelds Maschinisten-Acid-Imprint Fön Records. Ihre 3 Platten, Sojwet EP (97), Tachometer EP (98) und Kreuzzug (99), sprechen mit einem reduzierten Klangset, ohne dabei die Tanzbarkeit einzusparen. Die Stücke scheppern oder knattern stoisch gradaus, sind simpel, funktional und robust wie handgefertigte russische Technik. Sowjet ist längst nicht mehr, aber ihr ein oder anderer Tack rumpelt heute immer noch auf guten Plattentellern. Ein Gastposting von christian Sowjet - 5 various Tracks |
08:15 CET |
posted by koal |
tanzbastard
apropos techno und alte herren: tattergreis- und jungspundmusik zu einem schönen musikkindl zusammenzu ... äh ... dingsen, auch wenn das alte - blues, country und soul - dem jungen dabei nur als samplespender herhalten darf, gelingt den beiden kanadiern scott monteith und stephen beaupre als crackhaus auf äußerst unterhaltsame weise. fotzhobeltechno für minimalhillbillies, quasi. und übrigens hat klub beton jetzt auch eine radiostation. crackhaus - 3 tracks von "spells disaster" |
17:38 CET |
posted by koal |
schluss mit dem krach, kinder
nach all dem techno jetzt wieder mal musik für erwachsene - ja, das ist der hierorts geläufige euphemismus für "alte männer" - fesche larmoyanz, lieder übers meer und den tod, gitarren und terzln: so wollen wir unseren prinzen der grauen wölfe. auch wenn ihm gemeinsam mit matt sweeney nicht wirklich jedes liedl der platte glücken will, gut genug zum heulen ist es allemal. matt sweeney and bonnie 'prince' billy - 3 tracks von "superwolf" |
17:04 CET |