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EuroRanch 3.0 music related weblog and sounds |
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posted by koal |
repent!wer es noch am letzten tag des jahres gar zu arg getrieben hat, bekommt gleich am ersten des nächsten die möglichkeit in sich zu gehen und sich von günther schweiger, peter nachtnebel und ronnie hartwig an den plattenabspielgeräten, felix vodnyansky mit band und dem salon loisitschek live sowie einem teller gumbo aus der hölle läutern zu lassen, wenn in der flucgruft der toten heiligen hank, townes und ted gedacht wird. was genau man sich erwarten soll? heiligmäßigen katzenjammer und vom salon loisitschek (wo ich es genauer weiß) eine hank williams messe im zeitgemäßen artrock kleid. fluc-bar & fluc_wanne, praterstern, so, 1.1. 2006, 21:00 hank williams - 3 fromme lieder |
18:50 CET |
posted by sebastianb |
Schmalc is the new SchmalzNehmen wir die Weihnachtsstimmung noch mit und leiten wir gleich zur Schmalc-und-Pathos-Stunde für die Silvesternacht über: Richard Hawley war früher Gitarrist bei Pulp, was er auf seiner Homepage allerdings geflissentlich verschweigt. Dabei teilt er seine Vorliebe für Schwulst offensichtlich mit Jarvis Cocker, wie das neue Album "Coles Corner" eindrucksvoll unter Beweis stellt. Großes Orchester trifft auf große Gefühle, gecroont aber auch gecountybluest wird, dass der Orbison Roy eine Freude hätte. Tipp: auf der Homepage gibt es noch mehr Nummern zum Streamen und reichlich unveröffentliches Material zum Runterladen. Richard Hawley - 5 Tracks von "Coles Corner" |
12:38 CET |
posted by sebastianb |
Australien is the new KanadaSo, die ärgsten Feierlichkeiten vorbei, jetzt kann wieder gepoppt werden. Und was man nicht vermutet hätte: nicht aus Kanada oder USA kommen die neuen Stars am Post-Arcade-Fire-Himmel, sondern aus Australien. Architecture in Helsinki starten auch passenderweise mit einem AC/DC-reminiszenten, silvestertauglichen Glockenschlag, um dann gleich noch viel glockenhellere Stimmen und Fanfaren nachzulegen. Üppig besetzte und arrangierte Stücke, Abstecher zu Musicalkitsch, Cabaret oder Blasmusik erlaubt. Ein gelobtes Land, diese Gefangenenkolonie. Oder, wie es der Flo gerade von unten drunter schreibt: "Kulturschock pur - die Leute [sind] freundlich und hilfsbereit. Sogar die Securities am Flughafen sind nett und lächeln. Sehr vieles hier wirkt idyllisch und paradiesisch und würde in Wien einfach nicht funktionieren. Beispiele: öffentliche Grillplätze sind nicht nur gratis, sondern auch sauber; viele Orte haben ein öffentliches Schwimmbad, das in der Nacht offen hat, unbewacht ist, und nicht völlig verwüstet wird, und so weiter." Architecture in Helsinki - 6 Tracks von "In Case We Die" |
22:49 CET |