play radio EuroRanch 3.0
music related weblog and sounds
 

lognotesaboutlinks
Freitag, Februar 17, 2006




posted by
koal
der bastard vom bastard
wie angedroht, wird morgen der zweite bastard für den bastard der euroranch getauft. und so schaut er aus:

play betonbastard #2 - tv on the radio vs funkstörung - commodore baby
19:32 CET
permanent link to this posting (archive)  to the top




posted by
snivlem
He is Coming
Und zwar jener Herr der hier offensichtlich mehr als geschätzt wird: Felix Kubin. Genaueres zu diesem Musikanten finden Sie hier, hier und auch hier.
Schön verkünden zu dürfen, dass Herr Kubin heute in Wien ein Konzert im Renz gibt, Dj-mässig wird Felix von den Schwestern Brüll umgarnt.
Caberet Renz, Zirkusg. 50, 1020 Wien 17. 2. ab 22:00
16:33 CET
permanent link to this posting (archive)  to the top




posted by
makotter
Kompakt - Total 6
Eigentlich ist Total 6 die 7te große Rückschau aus dem Hause Kompakt, so die Kompakt 100 auch zählt. Mir persönlich überwiegend zu bleepig, viele Synthiesounds, die die meinen nicht sind. Doch manches wird für das Betonieren am Samstag zu gebrauchen sein. Etwa Altmeister Peter Grummich oder Neuzugang The MFA.

play Various - 4 Tracks von "Total 6"
14:17 CET
permanent link to this posting (archive)  to the top
Donnerstag, Februar 16, 2006




posted by
makotter
Am Samstag: Klub Beton
Schon bald wieder Proleten-Disko im Sitzcafe Rhiz. Nämlich am Samstag Klub Beton. Das echte Auflegen lassen der Koal und ich uns dermal von Frau Vania zeigen, damit keine die Ausrede hat: "Zu Laptop und MP3 tanz ich nicht". Wie immer mischen wir kleinstmöglichen Techno mit entsprechenden kulinarischen Schleifen. Und wegen der vielen Anfragen, die nie gestellt werden, was diese "kulinarischen Schleifen" denn seien ...
Rhiz, Lerchenfelder Gürtel, Bogen 37, Sa 18.02. ab 21:00 h

play A bunch of kulinarische Schleifen
16:51 CET
permanent link to this posting (archive)  to the top




posted by
sebastianb
Death Cab for Cutie morgen live
Die zuckersüßen Melodeien von Death Cab for Cutie kann man morgen in der Arena vernehmen. Wieder was für's Herz. Tickets scheinen schon rar zu werden.
EDIT: KONZERT OFFENBAR RESTLOS AUSVERKAUFT
17.2.2006, Arena Wien, 3., Baumg. 80, 20 Uhr

play Death Cab for Cutie - 5 Tracks von "Plans"
10:23 CET
permanent link to this posting (archive)  to the top
Mittwoch, Februar 15, 2006




posted by
sebastianb
Das alte Lied
Seit Längerem wieder Neues aus dem Hause Saddle Creek: gerade erschienen ist "What the Toll Tells", das zweite Album der Two Gallants. Zwei Arten von Stücken finden sich auf diesem: der kürzere, irisch beeinflusste Tänzer und die lange, nun ja, Saddle-Creek-beeinflusste Elegie. Und allesamt bevorzugt im 3/4- oder ähnlichen walzertauglichen Takten, was für den Koal und den Sven natürlich eine helle Freude sein muss. Wie schön! Anfang März in unserer Gegend, leider noch keine Show in Wien.

play Two Gallants - 4 Tracks von "What the Toll Tells"
11:17 CET
permanent link to this posting (archive)  to the top




posted by
snivlem
Brav Ausgehen
Mit gediegener Kleidung ist man auch im Jugenkulturgasthaus gut beraten. Der Alltäglichkeit mit dem Mittel der Eleganz entkommen und dabei noch der Musik von Menschen frönen "die mit der Welt Frieden geschlossen haben". Die schottischen Dandys von Arab Strap besuchen am Donnerstag den Club am wiener Donaukanal und wir können noch schnell mit unseren Gehröcken schauckeln bevor Teenagerhorden den Bassknall abfeiern.
Flex, Donnerstag 16.2. ab 19:30

play Arab Strap - 5 Lieder von "The Last Romance"
11:00 CET
permanent link to this posting (archive)  to the top




posted by
snivlem
Schmutzig Ausgehen
Aufregend direkt und aufgeschlossen im Sinne von Annie Sprinkle ritzt Princess Superstar ihre Beats in nackte Haut, die zugebener Weise zumindest auf den Bildern mehr als frisch daherkommt. Schenkt man diversen Erzählungen Glauben, kann ein Superstarkonzert auf jedenfall Poren öffnen und Schweiss in Massen zum Austreten bringen. Wer also Sport am liebsten in Form von rythmischen Bewegungen auf dem Tanzboden! praktiziert sollte sich diese Diskosause auf keinen Fall entgehen lassen.
Club U, Karlsplatz Mittwoch 15.2. ab 22:00

play Princess Superstar - 2 Lieder zum Thema
08:00 CET
permanent link to this posting (archive)  to the top
Dienstag, Februar 14, 2006




posted by
makotter
Grunzen und Kotzen
Wer sich dazu bekennt, Metal-Platten nicht nur als Relikte aus vergangenen Jugendtagen zu besitzen, sondern von Zeit zu Zeit tatsächlich mit Begeisterung zu hören, der wird belächelt. Denn Metal ist hässlich, da ist man sich einig. In linken Kreisen gilt der Stil als entpolitisiert oder gar reaktionär. Für Trendhopper ist er das Gegenteil des coolen Schick. Verschwitzte lange Haare, hässliche Tätowierungen und Stretchjeans gingen nun mal gar nicht, heißt es. Dass bornierte Bescheidwisser, die selbst zu einem Klischee erstarrt sind, keinen Metal mögen, spricht eher für die Musikrichtung. Noch dazu garantiert der hohe Anteil an Trash meist großen Spaß. Wer es besonders stumpf mag, der greift zum Death Metal, dem bösesten Abkömmling unter den Spielarten des Metal. Die brasilianische Band Krisiun macht seit 1990 Death Metal und nichts anderes als das. Grässlichkeiten wie Grunge, Crossover oder New Metal kommen und verschwinden wieder, Krisiun gibt es immer noch. Auch auf ihrer neuen Platte AssassiNation hacken sie sich 45 Minuten lang durch die musikalischen Extreme. Die Gitarren sind unglaublich verzerrt und hetzen durch irrwitzige Dissonanzen. Der Schlagzeuger spielt ein ununterbrochenes Stakkato aus Wirbeln und Blastbeats. Und der Sänger grunzt und kotzt. Diese Tour de Force verfügt über die Eigenschaften, die extreme Gitarrenmusik auf der Höhe der Zeit besitzen muss: Sie kann sowohl unglaublich chaotisch als auch unglaublich monoton sein. Sie ist state of the art. Nicht umsonst ist Weasel Walter, der Schlagzeuger der Flying Luttenbachers und Übervater aller abgefahrenen Noise-Jazz-Grind-Experimental-Bands der vergangenen Jahre, ein großer Fan der Brasilianer. Dass sie vom König der Underground-Avantgarde den Ritterschlag erhalten haben, dürfte die drei jedoch kaum interessieren. Krisiun machen einfach nur Death Metal. Und das ist gut so.
Gastposting von Markus Ströhlein (Autor bei Jungle World und Liedermacher)

play Krisiun - 5 Lieder von "AssassiNation"
12:00 CET
permanent link to this posting (archive)  to the top




posted by
koal
remmidemmi
das krause duo macht tatsächlich freude am tanzen. seit crackhaus eigentlich nix vergleichbar unterhaltsam verdrehtes gehört. der nächste beton ist ja gottlob nie weit.

play das krause duo - 3 tracks von "remmidemmi"
11:16 CET
permanent link to this posting (archive)  to the top




posted by
sebastianb
Für Kuschelfreundschaft statt wildem Sextigerwochenende
Mit der Intimität ist es ja so eine Sache: jeder hat bis zu einem gewissen Grad das Bedürfnis nach ihr, aber wenn man es all zu sehr übertreibt, kann es ganz rasch unangenehm werden. Oder gar peinlich. Aber wie schon Mlle. Judith Juillerat oder der Fleischmann Berndi zeigten, kann, wenn dieder Richtige am Werken ist, Erstaunliches geleistet werden. Jan Jelinek und sein Krautelektronik-Ding "Kosmischer Pitch" gehört hier auch dazu.

play Jan Jelinek - 4 Tracks von "Kosmischer Pitch"
08:43 CET
permanent link to this posting (archive)  to the top
Montag, Februar 13, 2006




posted by
sebastianb
Keeping on the intimacy
Möglicherweise ist José Gonzales ja der Will Oldham Schwedens, aber eigentlich braucht man mit dem argentinischstämmigen Mann aus der Gegend, in der man gezuckerten Fisch liebt, keine Vergleiche anstellen. Das vielgelobte Debut "Veneer" ist zwar schon 2003 auf Peacefrog Records erschienen, doch durch exzessives Touren und mehrere aktuelle Auskoppelungen (wie das wundervolle "Crosses") scheint es erst jetzt richtig durchzustarten. Was auch gut gefällt, ist die Fähigkeit, die Songs in aller Kürze aufs Parkett nageln zu können, wie das seit Nick Drake kaum noch wer geschafft hat. Daher ist diese kleine Rückschau alles andere als verzichtbar (warum heißt eigentlich noch immer kein Lokal so?).

play José Gonzales - 4 Tracks von "Veneer"
11:03 CET
permanent link to this posting (archive)  to the top




posted by
makotter
Die Brummkompensationsspule
Das neue Album vom Fleischmann Berndi ist noch ganz warm - Präsentation war letzten Donnerstag. The Humbucking Coil heißt es, als Referenz an einen alten Gitarren-Tonabnehmer, klingt doch diesmal auch jede Menge Analoges (Vibraphon, Klavier, Gitarre, Gesang von Cristoph Kurzmann), eingebettet in die sonst schon typischen Fleischmann-Sounds. Sehr melancholisch ist das Album, weniger poppig als bisher aber wunderschön, und sogar ein Walzer ist dabei.

play B.Fleischmann - 4 Tracks von "The Humbucking Coil"
08:45 CET
permanent link to this posting (archive)  to the top




posted by
sebastianb
Eine ganze Woche Zeitausgleich ist an sich äußerst sympathisch! Aber mal sehen.

play Morrissey - "Everyday Is Like Sunday"
02:50 CET
permanent link to this posting (archive)  to the top
Sonntag, Februar 12, 2006




posted by
koal
john fahey
archetypische geschichte, das. da lernt sich einer in der nachtschicht auf der tanke gitarre, gründet 1959, jahrzehnte ehe davon wieder die red sein wird, sein eigenes, unabhängiges plattenlabel und macht fortan musik, auf welche sich später alle in amerika berufen werden, die genug hirn haben um eine gitarre umstimmen zu können, erkrankt und versandelt ende der 80er bis anfang der 90er, derfängt sich wieder, arbeitet mit z.b. sonic youth und jim o'rourke, gründet wieder ein label - revenant - und stirbt schließlich 2001 bei einer sechsfachen bypassoperation. fünf jahre später kriegt er ein tributealbum.

play v.a. - 4 tracks von "i am the resurrection"
play john fahey - die 4 originale
17:34 CET
permanent link to this posting (archive)  to the top




posted by
sebastianb
Im Prinzip haben wir ja eh drüber geredet
Doch nicht Tanzen. Lass' ich mich eben von der nächsten Electro-Dame einlullen. Judith Juillerat übernimmt mit ihrem Album auf Shitcatapult die Sonntagsschicht: die Aggressivität ist verflogen, Intimität macht sich breit. Einen Namen machte sie sich mit Remixen von Björks Slacktime, und auch hier ist mit "A(R)Mour" eine Bearbeitung eines Björk-Stückes vertreten. Empfehlung, auch auf die Gefahr hinaus, dass französiche Namen gerade eben nicht en vogue sind in Autriche. Aber Walchhofer will ja wirklich auch keiner heißen. Und seit wann kostet bitte ein Mercedestaxi vom rhiz zu mir heim 8,80?

play Judith Juillerat - 5 Tracks von "Soliloquy"
13:38 CET
permanent link to this posting (archive)  to the top


log archive overviewarchive