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EuroRanch 3.0 music related weblog and sounds |
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posted by sebastianb |
Preiset!Jetzt, wo sich die Buben von Calexico in der klassischen Phase befinden, muss der Chef - oder vielmehr Ex-Chef - die Kastanien aus dem Feuer holen, die der Makotter schon seit einem halben Jahr auf seinem Balkon verspricht. Der mittlerweile im Schurkenstaat No. 1 ansässige Howe Gelb machte es sich daher mit einem fetten Gospelchor - den "Voices of Praise" (Woher? Na? Natürlich Kanada) - gemütlich und spielte ein paar alte und ein paar neue Songs ein. Die Arrangements sind zwar mehr Howe als Gospel, aber sei's drum. Hauptsache eine gottgefällige Fastenzeit verbringen. Howe Gelb - 5 Tracks von "'Sno Angel Like You" |
13:20 CET |
posted by sebastianb |
Musik für den Streichelzoo XXDie Zeit ist nicht eben auf unserer Seite: das goldige Geflügel lässt Federn im Grill ohne Wiederkehr, die stolzen Schwäne saufen im Sumpf ab und die knuddligen Kätzchen hauchen noch die letzten ihrer sieben Leben aus, da kann man höchstens noch extremstreicheling betreiben. Streicheln wir uns halt wieder mal selbst. Doch bevor wir den Laden hier zusperren, gehen und alles der Pest überlassen, noch ein weiteres Vieh: Neko Case singt uns auf ihrem "FOX Confessor Brings the Flood" einen Country zum Steine erweichen runter, nicht ohne sich einer etwas glatt gebügelten Poduktion zu bedienen. Deswegen kommen die kurzen, leicht unfertig wirkenden Stücke auch am besten. Neko Case - 4 Tracks von "Fox Confessor Brings the Flood" |
07:46 CET |
posted by sebastianb |
"And it’s cold, but it’s warm."Bevor die alten Männer an die Reihe kommen, noch einmal künstlich kuscheln mit The Knife. Nicht dass ihre dunkelblau auf schwarz geschriebene Homepage lesbar wäre, nicht dass diese dunkelblau auf schwarz komponierten Sounds nicht schon einmal da gewesen wären in den Achzigern und sogar Bowies Siebzigern. Da mag noch das DM-Konzert nachwirken, aber dieser gepflegten, poppigen Düsternis, die die zwei Schweden da synthetisch produzieren, kann ich mich nur schwer entziehen. Wahnsinnig emotional. Eiskalte Emotionen, lautlos hinaus geschrien. Da sind wir daheim. The Knife - 5 Tracks von "Silent Shout" |
20:51 CET |
posted by p.waltner |
Das manchmal sanfte BiestIn bester Postrock Manier knallt das fünfte Album von Mogwai auf uns herab. In Glasgow gibt es keinen Frühling und wenn, dann wird er nur angedeutet. Heuchlerisch schön, aber immer mit dem Bewusstsein im Nacken, dass der nächste wuchtige Regenschauer schon auf einen lauert. Also am besten man bleibt daheim, lässt sich von Mogwai erzählen was draußen alles passieren könnte und wartet bis Mr. Beast an die Türe klopft. Das gilt auch für Nicht-Schotten. Mogwai - 3 Tracks von "Mr. Beast" |
18:12 CET |
posted by koal |
musik für den märchenstreichelzoodas einhorn war ja nur ein pferd mit aufgeklebter schultüte und deswegen ist es ausgestorben. selbst in den weiten wäldern kanadas haben sich die unicorns nicht gehalten, bloß zwei leben noch auf irgendwelchen inseln. tja, tuff luck. dabei haben sie so schön gesungen. the unicorns - 4 tracks von "who will cut our hair when we're gone" |
18:01 CET |
posted by makotter |
Am Donnerstag: Streichelzoo im TOP KINODer EuroRanch Streichelzoo verlegt sein Gehege in die großzügige und gemütliche Lounge-Bar vom Top Kino. Beginnt diesen Donnerstag und wiederholt sich dann jeden ersten Donnerstag des Monats: Der anspruchsvolle Kuschel-DJ-Abend für die ganze Familie, wo sich alle gratis kennen oder kennen lernen dürfen. Extrabonus der neuen Location: Im Kuschel-Kinosaal läuft ein Film zur DJ-Musik. Alles bei freiem Eintritt. [Alle Infos] TOP KINO Wien VI, Rahlgasse 1, Do 9. März ab 21:00 Uhr Various - 10 Streichelzootracks |
09:15 CET |
posted by sebastianb |
Die Streichelbiene macht den bittersten HonigWarum nicht auch unter meinem bescheuerten Vornamen veröffentlichen, wenn es die Reese auch geschafft hat, denkt sich Eef Barzelay, Frontmann der allseits beliebten Clem Snide. Und im Gegensatz zu selbiger Musikfomation wird hier der full-tilt-countrysound stecken gelassen und statt dessen die traurige Lagerfeuerromantik zum Mindestpreis aus dem Automaten gedrückt - erinnert trotzdem ein wenig an die wunderbaren unterschätzten und offenbar von uns gegangenen Granfaloon Bus. Also: wir weinen dem Frühling eine Träne nach, lassen uns nackig sein, gehen streicheln und merken uns den Spruch "you look so pretty when you've been drinking" für Donnerstag. Eef Barzelay - 5 Tracks von "Bitter Honey" |
07:51 CET |
posted by koal |
damit kein missverständnis entstehtfür den streichelzoo müssen immer ein paar tierchen dran glauben. wenn ich am donnerstag also nicht im pelz erscheine, dann nicht, weil mir die armen karnickel leid tun, sondern weil dünne männer in pelzen immer etwas komisch wirken - wie wir aus asterix als legionär wissen. aber zur sache: eine, die ihren rabbit fur coat allein mit ihrem songwriting auch nicht immer so recht ausfüllt, ist jenny lewis von rilo kiley. also hat sie sich die watson zwillinge, m. ward und den die vollfettstufe schon im namen tragenden conor oberst gekeilt um der sache ein wenig mehr gewicht zu geben. und da kommt dann doch das eine oder andere hübsch mollige liedl heraus, besonders dort, wo man das gitarren- und coproduzentenpratzerl des herrn ward deutlich hört oder gar die travelling wilburys gecovert werden. jenny lewis with the watson twins - 4 tracks von "rabbit fur coat" |
18:42 CET |
posted by sebastianb |
John Cale morgen liveWahrscheinlich völlig illusorisch, dass morgen irgendwer noch zu John Cale ins Birdland rein kommt oder dort überhaupt rein will, aber zumindest kann man ja ein Großwerk des Meisters auf den Plattenteller flözen. Als "Paris 1919" 1973 erschien, hatte Cale es zu wahrer Meisterschaft in popsongschreiberischer Kunst gebracht. Auf Eis gelegt war die Vergangenheit in Klassik, Minimal Music und Velvet-Underground-Noise, hier waren neun textlich ebenso orchestral-kompositorisch perfekte Kleinode. Selten wurde er wieder so gut. Aber so gut wie John Cale schlecht muss man auch erst einmal werden. Birdland, 1030 Wien, 07.03. ab 20:00 Uhr John Cale - 4 Tracks von "Paris 1919" |
00:53 CET |
posted by sebastianb |
Gugging Institute of Countrypop and PostrockGanz so experimentierfreudig wie auf ihrem gemeinsamen Debut sind die Herren Jim O'Rourke, Jeff Tweedy und Glenn Kotche und ihr Musikverein Loose Fur nicht mehr, aber für ein paar schöne Songs zwischen Beatles, Uncle Tupelo und Tortoise reicht's alle mal. Und das sollte einem so einen Abend zwischen Odenthal und Oscar doch allemal verkürzen. Oder man geht einfach schlafen. Lose Pelztierchen werden ohnehin für den Streichelzoo immer benötigt. Loose Fur - 4 Tracks von "Born again in the USA" |
23:25 CET |