![]() |
![]() |
EuroRanch 3.0 music related weblog and sounds |
||
|
||||
posted by sebastianb |
Carla Bozulich morgen live im rhizCarla Bozulich (ehemals Ethyl Meatplow, Geraldine Fibbers und nein, nicht die Tochter) hat sich für ihr neues Album Unterstützung von den Constellation-Labelkollegen von Godspeed You! Black Emperor geholt, und das ist nicht zu überhören. Sich wahnwitzig verdichtende Strukturen unter Blues-Phrasierungen, spoken-Word-Fetzen und dazu die irren Texte von Frau Bozulich, mich schaudert's. Post-Gothic im Countrysong-Format, ja das kann was. Zur Freude aller morgen live im rhiz, wohl leider ohne den 200 Mitspielern von Godspeed. DJ Fred Bigot hinterher ist sozusagen von vorgestern und legt hoffentlich besser auf, als er spielt. rhiz, Lerchenfelder Gürtel, Bogen 37 & 38, 18.06. ab 21:00 Carla Bozulich - 5 Tracks von "Evangelista" |
13:27 CET |
posted by p.waltner |
Klick + FlächeUnaufgeregter klickender Pop, das ist die Neue von Isan. Die zwei Engländer arbeiten die meiste Zeit getrennt voneinander und schicken sich die Fragmente ihrer Nummern via Post oder e-mail hin und her. Das Ergebnis scheint demenstsprechend undramatisch, hat aber auch nicht den Anspruch. Die Tracks baumeln so dahin, angenehm und ruhig. Isan - 4 Tracks von "Plans Drawn In Pencil" |
09:20 CET |
posted by sebastianb |
From Voodoo to BongoWer sich mit der Elektrorock-Version von Electronicat heute Abend nicht so anfreunden kann (zu langsam / schnell zum Tanzen, zu brutale Beats, zu viel Adrenalin, zu viel Rock / zu wenig Pop etc.) der kann sich ja an Hollands Rutger Hoedemaekers' Werk About - Bongo halten. Die neue Entdeckung auf Jason Forrests aka Donna Summers großartigem Cock-Rock-Disco-Label macht das ganze poppig indie-verschroben; nicht ganz durchgehend kosistent, aber für einen leckeren Querschnitt reicht's allemal. Und der Posting-Wahn steigert sich Richtung Klubnacht eindeutig. About - 5 Tracks von "Bongo" |
09:05 CET |
posted by p.waltner |
SogigElectronica meets Techno in der Post-Techno Ära? Drauf geschissen! Gut ist es, zum Treiben lassen, wie der Strudel im Schwimmbad. Manchmal bekommst du einen Ellenbogen in den Rücken, aber es tut nie weh. "Orchestra Of Bubbles" heißt die gemeinsame Platte von Ellen Allien & Apparat. Eine Zusammenarbeit die sich nicht nach dumpfen Kalkül anhört, sondern nach Bock auf gemeinsames Frickeln und Werkeln. Ellen Allien & Apparat - 3 Tracks von "Orchestra Of Bubbles" |
08:49 CET |
posted by p.waltner |
Such Great HeightsDamit der Sebastian und auch alle anderen nicht blöd und vor allem nicht unglücklich sterben müssen, habe ich was ganz was feines für euch. Iron & Wine covern The Postal Service. Besser als Fußball und besser als man selbst. Will Oldham lässt grüssen. Danke Bernhard für den Tipp. Iron & Wine - Such Great Heights |
21:03 CET |
posted by sebastianb |
Sorry no Bonus wird morgen 1Die vania und der operator404 von play.fm feiern den ersten Geburtstag ihrer monatlichen Veranstaltung im rhiz und laden sich dazu den Monsieur Fred Bigot aka Electronicat und seinen Rock-Techno mit Voodoo-Glam-Einschlag ein. Könnte super werden, gratis außerdem, und das in so schlechten Zeiten, in denen alles teurer wird. M. Bigot legt dann zum Darüberstreuen am Sonntag nach Ms. Carla Bozulich auf, dazu demnächst mehr. rhiz, Lerchenfelder Gürtel, Bogen 37 & 38, 16.06. ab 21:00 Elecronicat - 5 Tracks von "Voodoo Man" |
09:06 CET |
posted by snivlem |
In eggener SacheIm Zeichen des flammenden Herzens werden diesmal die schönsten Disko Geschichten mit romantischer Technomusik präsentiert. Live repräsentiert die Alleinunterhalterin Djane Teutonia bürgerlich autonome Tuntistin mit Hang und Drang zur deutschen Leidkultur - an/vergeblich die "Dunkle Seite des Schwuchtelettigen Popkontinents". Dies wird eröffnet mit der Behauptung, sie spiegele sich in und begehre Richard Wagner. In ihrem Gesamtleidwerk stellt sie die Frage nach den Mögglichkeiten von Sound-Politisierung - zur Zeit der bürgerlichen deutsch-nationalen Revolution mit ihrem Haupt Protagonisten Richard Wagner - und der heutigen Popkultur, mit ihrer Tanz- + Klangbarkeit von Widerstaendischem. An den Turntables wird Dent von Comandyoursoul seiner Discoleidenschaft fröhnen... CLub Eggnog im Fluc, am Praterstern Mittwoch 14.Juni ab 21:00 |
08:12 CET |
posted by sebastianb |
Dead but AliveDas lang erwartete (ok, ich habe es bisher nicht erwartet, aber der p.waltner lässt mich ja blöd sterben) neue Album von Dabrye aka James T. Cotton aka Tadd Mulinix erscheint dieser Tage. Düster-minimalistischer, aggressiver Hip Hop mit deutlichen Electro-Einflüssen, der mir z.B. auch in einem RUIN-Setting Spaß gemacht hätte. Reichlich MC-Gastauftritte z.B. von Vast Aire, Wildchild, Beans, Kadence und dem toten (!) Jay Dee tun ihr Übriges. Dabrye - 5 Tracks von "Two Three" |
08:04 CET |
posted by sebastianb |
Fußnote 1 zum 24.5.Manchmal passen bestimmte Platten unglaublich gut zu bestimmten Lebenssituationen. Warum das bei mir oft Dylan-Platten sind, bleibt rätselhaft. Ein Fokus von "Blonde on Blonde" lag auf Dylans damals nicht eben zimperlichen Umgang mit Frauen, mit Suze, Joan (wie verständlich...) und wem auch immer noch. Vom bemerkenswert direkten "you shouldn't take it so personal" in "One of Us Must Know (Sooner or Later)" über die zweischneidige, sich durch selbst erlebten Schmerz rechtfertigende Frauenverachtung von "Just Like a Woman" bis zum schier bösartigen, das weibliche Gegenüber lächerlich machenden "Fourth Time Around". Und dann wird Platz gemacht für die neue große Liebe im vielleicht größten Liebeslied des 20. Jahrhunderts, "Sad-Eyed Lady of the Lowlands". Alles garantiert nicht eindimensional. Bob Dylan und die Frauen |
00:01 CET |
posted by sebastianb |
Größe ist doch wichtigMayo Thompson aka The Red Krayola, seit vierzig Jahren ein Garant für unangepasste Popmusik und besonders seit seinem Comeback vor 15 Jahren auch ein Pool für illustre Kollaborationen aus allen akustischen und elektronischen Musikbereichen (höre z.B. das supere "Hazel" aus '96) kehrt mit "Introduction" und seiner edlen Salonavantgarde auf die Bildfläche zurück. Wobei das alles nach wie vor sehr klassische(, folkige) Songs sind - klassische Länge, klassische Instrumentierung, klassischer Gesang - trotzdem ganz anders als einfach nur klassisch. Immer schon groß, jetzt wieder. The Red Krayola - 6 Tracks von "Introduction" |
21:02 CET |
posted by sebastianb |
And that land that I live in has Häupl on its side Die Arena wird 30, und das wird sogar in etablierten Medien abgefeiert wie sonst was. Ist auch ein schöner Anlass. Auch wenn die Arena als Blaupause für die (Underground-)Kulturpolitik Wiens steht, im Rahmen derer "Aufmüpfigen" so lange auf die Füße getreten wird, bis sie sich bereitwillig in die große Kuschelfamilie der Stadt Wien, die nicht eben für ihre pluralistische Struktur bekannt ist, einfügen oder zumindest an deren finanzielles Gängelband begeben. Einige Highlights: weiter lesen... |
09:58 CET |
posted by sebastianb |
Weiß irgendwer... ...warum der Tom die Zitronen-LP noch nicht gepostet hat? Na ja, ich poste mal ein Lied, mal schauen, wie er reagiert. Die Goldenen Zitronen - "Mila" |
08:50 CET |
posted by makotter |
Smog am FahrradAls ich vom Ruinen-Fest wieder zurück gen Westen radelte - die junge Chicagoer Band Volcano! war übrigens hervorragend (Tourdates und Radio Sessions auf der Labelsite) - ließ ich mein Ohr von jenem Album umschmeicheln, welches mir seit geraumer Zeit die Sonne bringt und so die Wartezeit auf sommerlichere Temperaturen versüßt. Die Rede ist vom letzten, 2005 veröffentlichten Album von Smog - A River Ain't Too Much To Love. Im Gegensatz zu den rockigeren, volleren Songs der Alben zuvor, genießt man hier Bill Callahan ganz aufs Wesentliche reduziert und gerade das macht es aus. Das Musikvideo zum Song "Rock Bottom Riser" tröstet über die Tatsache hinweg, dass Smog zwar in Chicagoer Schulen öfter live zu bewundern ist, in Österreich jedoch sehr selten ein Gastspiel gibt. Warum man nach einem Noise-Konzert Fahrrad fahrend zarte Country-Walzer hört, ist im nachhinein schnell erkannt - es war die Chicago-Achse. Und höchstwahrscheinlich der Fahrtwind und ja, ich habe mitgesungen - die ganze Florianigasse lang: "... in the pines, in the pines, the sun never shines, and wie shiver, when the northwind blows." Wunderschöner Song, der trotz gegenteiliger Lyrics tatsächlich die Sonne aufgehen lässt. Ein Gastposting von Karin P. Smog - 5 Tracks von "A River Ain't Too Much To Love" |
11:15 CET |