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EuroRanch 3.0 music related weblog and sounds |
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posted by pruegger |
Stop-Start Boy-Girl Cutie-Killer Six-PieceSpielen nach dem Baukastenprinzip betreiben Bearsuit, unter drei verschiedene Teile macht es wohl kein Song bei denen. Ganz so stark am Reißbrett entwickelt wie früher einmal, wirken die Songs eh nicht mehr. Trotzdem schwingt da die Gefahr mit, nicht in Fahrt zu kommen, irgendwie schaffen sie aber immer die Kurve. Denn die trockene Wucht, mit der ein Song plötzlich in die Gegenrichtung gesteuert wird, bewirkt eine Quengeligkeit, die dem ganzen doch einen schönen, einheitlichen Faden verleiht. Art Pop Disco heißt das Schlagwort. Bearsuit - 4 Songs von Oh:Io |
18:55 CET |
posted by pruegger |
Sommer im BunkerKann man im zweiten Jahr schon von einer Tradition sprechen? Egal, schön ist es jedenfalls, dass es auch heuer wieder ein mittwochliches AfterBusinessClubbing in der Fluc Wanne geben wird. So ein kleiner Fixpunkt im Sommer ist schon was feines, und das von den SeaYou Menschen zusammengestellte Programm klingt auch heuer unaufgeregt und gut. Die Temperatur Frage könnte hitzig werden, nur so schlimm hab ich es gar nicht in Erinnerung, ist ja quasi ein Beton-Bunker dort unten. Los geht es heute, gedoppelt, mit Thalija und Dälek. Das wird wohl laut und brachial, und passt so gesehen bestens zur Architektur. Fluc Wanne, Praterstern, Mittwoch 16. Juli, 22:00 Uhr Gemischtes von Dälek und Thalija |
15:25 CET |
posted by pruegger |
The Status Is Not QuoJoss Whedon is God. Ich mein, der Mann kann einfach nichts falsch machen. Egal ob Comic, TV oder Kino – Whedon liefert in jedem Medium Unglaubliches ab. Doctor Horrible’s Sing-Along Blog nennt sich das neueste Werk, und es handelt sich wohl um die erste Web-Serie mit Star Power. Joss selbst! Doogie Howser! Captain Reynolds! Felicia Day! Erzählt wird die Geschichte von Docotor Horrible, Super-Bösewicht mit, naja, Problemen. Betreibt zwar seinen eigenen Video-Blog, traut sich aber nicht das Mädchen seiner Träume anzusprechen, von den Problemen am Arbeitsplatz ganz zu schweigen. So ist sie halt, die Generation 2.0. Gut, die große Revolution bleibt aus, die war aber auch nicht zu erwarten. Die Produktionsmittel sind knapp und bestimmen die Form. Aber das (ebenso der eigene Humor) gehört nun einmal zu den Merkmalen einer Web-Serie. Das Ziel ist die Erschaffung einer B-Movie Welt, abseits der großen bekannten Produktionswege. Das Hauptaugenmerk gilt der Liebe und den Details. Und da in der Webwelt nichts wichtiger als Selbstentblößung und Intimität ist, läuft Doctor Horrible folgerichtig in Musical Form auf unseren Bildschirmen. Das Innere muss nach Außen gekehrt werden, und wenn erst mal die Welt untertan gemacht wurde, folgt das Mädchen aus der Wäscherei von selbst. Teil 1 von Doctor Horrible's Sing-Along Blog (Teil 2 & 3 folgen bis zum Wochenende) |
00:20 CET |
posted by pruegger |
Titus: "Ha, Ha, Ha"Titus Andronicus ist ja ein ziemlich bescheuerter Band Name, der auf das ein oder andere Ego-Problem hindeuten dürfte. Prog-Rock Anleihen untermauern den Verdacht, die Musik erklingt mächtig und bedeutungsschwanger, von den Songtiteln ganz zu schweigen. Aber mächtig ist bekanntlich prächtig (und natürlich ist das alles ganz und gar nicht todernst gemeint), also sei den jungen Menschen der schmuddelige Bombast gegönnt, Gitarren sind ja dazu da laut, hart und schmutzig gespielt zu werden, selbst als Indie-Kid. Der Rest speist sich aus einer Stimme, die mich an Zeugs erinnert, das um die Jahrtausendwende Emo genannt wurde, einer Mundharmonika und einer schönen Portion Teen Spirit. Feierlicher Nihilismus quasi. Titus Andronicus - 4 Songs von The Airing Of Grievances |
00:28 CET |
posted by christina n. |
WÄRMSTENS EMPFOHLEN! ich mach es mir ganz einfach und zitiere gleich aus dem standard (danke herr fluch!): Die US-Amerikanerin Amy Rude hat ihr jüngstes Album in ihrer Wahlheimat Tucson, Arizona, aufgenommen - und so klingt es auch. Wie das Werk eines Trabanten der großen Söhne und Töchter dieser Stadt - von Giant Sand bis Calexico -, bloß abgemagert auf die bleichen Knochen. Trocken wie die Wüste. hören - i know myspace verlinkung sucks! heute, rhiz am gürtel - 22 h - eintritt frei |
12:29 CET |
posted by pruegger |
Das Leben, eine PartyBaltimore ist ja überraschender Weise momentan einer der musikalischen Hot Spots schlechthin. Dan Deacon, Spank Rock oder Ponytail. Allen gemein: der hohe Energie-Level, die Andockmöglichkeiten und das Freak-Out Potential. Bei Ponytail handelt es sich um die ungezogenen Kinder von Deerhoof (aufgelegter Vergleich, bei DER Stimmakrobatik), womit sie die neopsychedelischen Noise Pop Ecke Baltimores abdecken. Urschreitherapie ist das aber eher nicht, denn Theorie steckt hinter diesem zuckersüß-lärmenden Budenzauber wohl keine. We All Scream For Ice Cream. Ponytail - 4 Songs von Ice Cream Spiritual |
17:02 CET |
posted by christina n. |
und schon wieder krepiert der sound aus dem experimentalschupfen IPECAC kommen Dub Trio aus brooklyn - die als vorband von mike patton in der arena vor einem jahr ein tolles konzert gaben. jetzt ist Dub ja nicht gerade out - aber die verbindung mit rockmucke machts zumindest nochmal spannender und düster. Dub Trio - 4 Sounds von Another Sound Is Dying |
12:25 CET |