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Montag, 29. September 2008




posted by
makotter
Endlich spamfreie(re) Notes!
Man möchte nicht erraten, was ich beruflich mache, und sie auch nicht, angesichts unseres jahrelang verspamten, zugeschissenen, dann nutzlos gewordenen und schließlich völlig zerstörten Notiz-Tools "Notes". Mein Arbeitskollege Markus Hammer hat uns jetzt da was Einfaches gestrickt. Just verify your status as a self conscious human being, and click the cow image! Vielen Dank!
16:17 CET
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Sonntag, 28. September 2008




posted by
sebastianb
Morgen keine Wahl: Albumpräsentation Liger
Eben noch beim Klub EuroRanch, jetzt schon auf den Brettern, die das Chelsea, bedeuten. Heute hat man noch die Wahl (hat man?), morgen bleibt einem aber nichts anderes über, als Liger bei der Präsentation ihres neuen Albums "Crash Symbols" zu besuchen. Kein Wunder, dass Selina Gusenbauer weg vom Fenster ist, denn das wäre Emo, wie das Unwort ursprünglich gedacht war. Eine illustre Gästeschar (Trouble over Tokio, Dust Covered Carpet) vom ligereigenen Label hat sich ebenfalls angekündigt.
Chelsea Wien, Gürtelbogen 29-32, Montag, 29. September, ab 21 Uhr

play Reinhören ins Album auf myspace
12:04 CET
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Donnerstag, 25. September 2008




posted by
pruegger
Why Did Summer Go So Quickly?
Manchmal ist die Auswahl der richtigen (oder der besten) Songs echt eine Scheiß Aufgabe. Entanglements, das dritte Album der immer noch verdammt jungen Parenthetical Girls, ist so ein Fall. Weil erstens handelt es sich um ein Album, das man sich nicht nur als Ausschnitt, sondern bitte schön in seiner ganzen Pracht zu Gemüte führen muss. Und zweitens, sind einfach elf Nummern drauf, von denen es sich jede einzelne verdient hätte vor den Vorhang geholt zu werden. Vorhang ist auch ein gutes Stichwort, denn mit einem Vorhang begann immer die große Disney Filmparade, Sonntag zu Mittag, Pflichttermin für den früh melancholischen Neunjährigen der frühen Neunziger Jahre. Entanglements ist Orchester Pop pur – schwelgerisch, opulent, bunt, traurig und aus der Zeit gefallen. Wie damals.
Wer sich mit solch kindlich-kindischen Assoziationen nicht zufrieden geben will, hier noch ein Mixtape der Band, mit den richtigen Einflüssen (Jack Nitzsche, Beethoven, Scott Walker, Psychic TV,…) obendrauf.


play Parenthetical Girls – 5 Songs von Entanglements
22:59 CET
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Montag, 22. September 2008




posted by
pruegger
Die Sonne sieht man auch gar nicht mehr
Man muss ja nicht über jedes neue Okkervil River Werkel berichten. Lieber mal wieder was über Shearwater. Die sind ja mittlerweile die einzige Band von Jonathan Meiburg, seines Zeichens bis vor kurzem noch Mitglied bei Okkervil River. Und heuer wurde sein fünftes Album mit Shearwater veröffentlicht. Wenig überraschend die musikalische Richtung: Folk. Folk, den ich als barock beschreiben würde. Jetzt gar nicht was das Instrumentarium (obwohl das natürlich auch alle Stückerln spielt) betrifft, mehr die Wuchtigkeit, mit der hier gearbeitet wird. Kann man natürlich als simpel bezeichnen, diese laut-leise Spiel, ich nenne es effektiv.
Und da es ja dann doch nicht ganz ohne OR geht, im Anhang dann die neue Single. Immerhin ist Jonathan Meiburg noch einmal mit dabei. Und gegen Ende klingt der Song nach Laura Palmers Tod.


play Shearwater – 4 Songs von Rook (+ 1x Okkervil River)
19:34 CET
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Freitag, 19. September 2008




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pruegger
Okay, einmal noch mit Schwein im Text
Eigentlich gibt es heute Abend ja viel dringlichere Termine. Trotzdem der kurze Hinweis auf Selfish Cunt, die sollen nämlich heute beim Icke Micke auftreten. Jetzt kann ich zwar nicht einmal ansatzweise erklären, wie das zusammen passen soll, aber sauigeliger Artpunk braucht einem ja nicht die Welt zu erklären um Spaß zu machen.
Club Planetarium, Prater, Freitag 19. September, 23:00 Uhr


play Selfish Cunt - 4 Songs von No Wicked Heart Shall Prosper
18:28 CET
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posted by
pruegger
Das nächste mal ohne Schwein
Das kuschelige Familien Gefühl ist immer noch vorhanden, auf dem neuen Bodies Of Water Album. Nur die netten Folk Anleihen wurden vermehrt gegen Schweinerock Referenzen eingetauscht. So weit ich das halt beurteilen kann, denn mit aufgeblasener `70s Rockmusik verbinde ich bestenfalls Autofahrten mit meinem Vater. Und ob die Musik jetzt Led Zeppelin, oder gar Fleetwood Mac ist, weiß ich nicht. Ist aber auch egal. Solange immer noch die lieblichen Chorgesänge erklingen, melodieselig sind sie sowieso, und über den großen amerikanischen Mythos lässt sich auch schweinerockig einiges erzählen.

play Bodies Of Water – 4 Songs von A Certain Feeling
11:58 CET
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Montag, 08. September 2008




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pruegger
"I Don’t Think We Are That Twee Anymore"
Es geht natürlich gar nicht zu sagen, dass einen Sieger gibt, bei einer so wunderbaren Sache wie David Shrigley’s Worried Noodles Projekt. Weil Erbsenzähler sind wir nicht. Freuen darf man sich trotzdem, wenn sich unter all die großen Namen mit ihren großen Interpretationen, ganz wie von selbst eine Band wie Munch Munch dazugesellt. Da wird dann auch die Freude an der Entdeckung gefördert. Neu und Jung setzte ich sowieso gerne mit Lo-Fi und schrammig gleich. Wobei der schrammelnde Lo-Fi heutzutage vermehrt auf rührselig alte Keyboards und anderes Elektro-Equipment setzt. Jedenfalls das wilde Durcheinander, der Instrumente, der Stimmen, welches doch immer in der großen Harmonie endet. Das ist das, was mich wirklich immer packt. Und vielleicht gibt es auch irgendwann mal ein Album auf Tomlab. Bis dahin:
Fluc, Praterstern, Dienstag 9. September, 22:00 Uhr, freier Eintritt


play Munch Munch - Myspace Is Better Than Your Space
21:41 CET
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Freitag, 05. September 2008




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pruegger
Eine kleine Träumerei
Keine Ahnung wo Jeremy Jay herkommt. In meiner Vorstellung ist es wohl irgendeine coole Ecke in New York. Oder besser noch, dieser Ort wo die ersten Aufnahmen von The Dream Syndicate entstanden sind. Nur dass das hier nicht Rock, sondern im weitesten Sinne Folk ist. Gut, Äpfel und Birnen, aber irgendwas in der transportierten Stimmung ist ähnlich. Entfremdet (hardly human), und dann doch auf sehr emotionale Weise erzählend. Vielleicht ist das alles der Hall auf der Stimme. Vielleicht auch die Präzision mit der hier an sowas wie musikalischer Reduktion gearbeitet wird. Egal, wichtig ist, dass hier ein Ort erträumt wird, der sich der Vergangenheit bewusst ist, aber doch meilenweit von jedem stickigen Retroscheiß entfernt ist. Musik für das wissende Kinderzimmer.

play Jeremy Jay - 4 Songs von A Place Where We Could Go
00:13 CET
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Donnerstag, 04. September 2008




posted by
pruegger
Ganz andere Sauereien
Wenn das Musikbloggen schon so einfach ist, hier mal ein reiner Befindlichkeitsblogeintrag, auf dass die Banalität in ihrer gesamten Peinlichkeit erstrahlt: Ich geh am Freitag aufs Donauinselfest. Und schau mir die EAV an. Weil, vor genau zwanzig Jahren war ich das allererste Konzert meines Lebens, und das war, haargenau, die EAV. Damals in den Grazer Kasematten. Einer der Typen auf der Bühne war kurz nackert, weil ihm sein Tarzan-Kostüm gerissen ist. Ich glaub aber das war Absicht. Mehr gibt mein Gedächtnis nicht her. Und jetzt, wo ich in der Zwischenzeit auf 198 anderen Konzerten war, soll das 200ste Konzert meines Lebens wieder diese Band meiner Kindheit werden. Gut, der letzte Teil ist erstunken und erlogen, trotzdem, Tränen der Rührung bitte schön. Ich muss auch zugeben, dass mir die letzten 15 Jahre EAV ziemlich am Allerwertesten vorbeigegangen sind. Begegnet sind sie mir einzig und allein im Ausland in Form von sich blöd gesoffenen Österreichern. Kann ja durchaus sein, dass es mir morgen ähnlich unangenehm sein wird. Vielleicht bin aber auch ich der blöd Besoffene.
23:32 CET
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Mittwoch, 03. September 2008




posted by
koal
so einfach machen sie einem dieser tage das musikbloggen ...

20:17 CET
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Dienstag, 02. September 2008




posted by
pruegger
Die Sau durch die Disco treiben
Den Noise Pop (Betonung auf Noise) von HEALTH hab ich ja schon beim letzten Wien Konzert der Herrschaften kurz erwähnt. Wäre auch der bessere Zeitpunkt gewesen um die mal richtig vorzustellen. Zum Beispiel mit ihrem Remix Album. Diese Pest der Neunziger ist nämlich gar nicht mal so übel. Gut, bis auf die herzigen Bitpopper von Crystal Castles sind mir die anderen Remixer recht unbekannt, aber das macht ja nichts, in der Disco ist man bekanntlich ergebnisorientiert. Und da funktioniert das monoton-rockende (wobei das Monotone ist eh immer Teil von Noise als auch Disco) Zeug momentan wunderbar.

play HEALTH - 4 Songs von HEALTH/DISCO
00:38 CET
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